Constance Dizendorf im Finale von „the voice kids 2021“

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Hallo zusammen! Ich möchte mich erst einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die für mich angerufen haben und mir die Daumen gedrückt haben, sich die Zeit nahmen, meine Auftritte anzuschauen. Das freut mich wirklich sehr!

Begonnen hat meine Reise vor ungefähr einem Jahr. Damals habe ich mich über das Internet beworben. Es war schon immer ein Traum von mir, da dabeizusein. Und diesen Traum habe ich in die Tat umgesetzt.
Wenn ich ehrlich bin, viel gedacht hatte ich mir dabei nicht. Ich dachte, die Chance wäre gering, dass man mich bemerken würde. Aber es passierte, und ich war überglücklich. Erst einmal gab es Scoutings. Dort darf man nochmals vorsingen und es werden Kinder wie in einem Casting angehört und dann wird entschieden, wer in die nächste Runde kommt. Genau bei jeder von diesen Runden bin ich weitergekommen.

Bei den Blind Auditions war es sehr cool. Dort habe ich zum ersten Mal in die TV-Welt reingeblickt. Das war eine tolle Erfahrung mit den ganzen Interviews und Dreharbeiten. Ich habe gesehen, was für eine harte Arbeit dahintersteckt. Wie viele Menschen dafür hart arbeiten und was das für ein großer Aufwand ist. Die Menschen dort waren auch sehr freundlich und es war angenehm mit ihnen zu arbeiten.
Am Tag der Blind Auditions war ich erst einmal sehr ruhig. Nicht aufgeregt und nicht nervös. Eher hatte ich eine Vorfreude. Ich wollte so schnell wie möglich auf die Bühne.
Gesungen hatte ich „Rise like a Phoenix“. Meine Message mit diesem Song war: Wenn etwas in deinem Leben nicht so läuft, wie du es gerne hättest, dann darfst du trotzdem nicht aufgeben. Kopf hoch, die Flügel wie der Phoenix ausbreiten, und weitergehen, nochmal von neu beginnen. Denn das ist das Einzige, was zählt. Trauer, Verluste, Hass, Enttäuschungen, das gehört alles zu einem dazu. Es macht dich stärker, schlauer, mutiger. Tu Dinge, die du für richtig hältst, nicht auf die Meinungen der anderen achtend. Zieh dein Ding durch, denn es ist dein Leben. Und vor allem: Sei du Selbst.

Ja, das war einfach mein Song. Ich hatte nicht nur mit meiner Stimme gesungen, sondern auch mit meinem ganzen Körper. Jede Sekunde hatte ich genossen und war Adrenalin gefüllt. Mein Adrenalin setzte ich in meinen Gesang um und genoss es in vollen Zügen. Das Gefühl kann man nicht in Worte fassen, wenn man auf der Bühne steht. Es ist einfach ein Gefühl, welches süchtig macht. Und wenn ich singe, bin ich wie in einer anderen Welt, weswegen ich erst am Ende von meinem Song bemerkt habe, dass sich drei Coaches umgedreht haben! Ich war unglaublich froh und glücklich!
Schon von Anfang an wusste ich, zu wem ich gehen würde.

Zu Michi und Smudo bin ich gegangen, weil ich denke, dass sie mehr Erfahrungen in deren ganzer Musik-Zeit gesammelt haben. Eben um dieses ganze old-school mäßige rum herum. Denn ich höre eher gerne etwas ältere Songs. Sowas wie Rock, Jazz, Blues usw.
Außerdem sind sie sehr gut drauf, haben immer Witze am Start und lockern jedem die Spannung ab und bringen gute Laune mit. Genau das war auch der Fall bei den Battles.

Es war so cool mit zwei weiteren tollen Sängern ein Song zu performen. Wir hatten Spaß daran, gemeinsam zu proben. Und auch wenn wir wussten, dass nur einer weiterkommen würde, haben wir dennoch als Team gesungen und nicht als Gegner. Wir haben uns gegenseitig unterstützt. Und das war das Schöne daran. Keiner ist auf jemanden sauer oder sonstiges, denn wir sind jetzt enge Freunde geworden.

 

Ich hatte mich riesig gefreut, als mir gesagt wurde, dass ich weiter bin. Es ist schön zu wissen, dass man noch öfter auf dieser Bühne stehen kann. Öfter dieses atemberaubende Gefühl spüren kann. Außerdem ist das natürlich eine sehr große Ehre für mich.

 

Genau das habe ich bei den Sing offs getan. Dieses Gefühl noch einmal zu spüren bekommen. Dort habe ich schon gefasster gesungen, ,,professioneller“. Da ich schon wusste wie es ist, auf so einer großen Bühne zu stehen. Deswegen hatte ich auch mehr die Möglichkeit mich auf meine Gefühle zu konzentrieren. All diese Gefühle, Gedanken, die ich mit dem Song übergeben wollte, habe ich erfolgreich getan.

 

Im Finale war es etwas anders. Da wussten wir alle, es wird nur einer gewinnen. Wir waren „dem Ende nahe“ und das war uns allen bewusst. Aber genau das hat uns näher zusammengebracht. Trotz Corona haben wir uns so gut verstanden, als würden wir uns mehrere Jahre lang kennen. Haben zusammen Zeit verbracht, gemeinsam gesungen und gelacht. Und auch wenn es schwer war, Abschied zu nehmen, bleiben wir trotzdem in unseren Herzen, werden uns öfters treffen und in Kontakt bleiben.
Wir alle teilen ein und dieselbe Eigenschaft, und das ist etwas ganz Besonderes, was man schätzen sollte.

Im Finale war es sehr anstrengend. Jeden Tag den ganzen Tag auf den Beinen zu sein, zu singen, vor der Kamera reden, posieren etc. , das ist sehr sehr schwer, schwerer als man vielleicht denkt. Denn am Ende des Tages tun die Beine weh, als wäre man den ganzen Tag ein Marathon gelaufen. Die Augen brennen von den ganzen Lichtern und die Kraft ist ausgeraubt, sodass, wenn man spät abends im Hotel ankommt, nichts anderes tun will als sich aufs Bett zu schmeißen und friedlich einzuschlafen.
Dazu auch noch die vielen Proben, das ist ebenso eine Herausforderung. Und vor allem für mich war es herausfordernd, ohne Gesangsunterricht eine Nummer von SIA zu performen. Aber ich habe es geschafft und bin sehr stolz auf mich.


Wir alle haben uns sehr für Egon gefreut, denn er hat eine Gabe, Menschen mit seiner Stimme zu ergreifen, emotional werden zu lassen.
Deswegen bin ich nicht traurig, dass ich nicht gewonnen habe. Denn eigentlich haben wir alle gewonnen. Jeder einzelne ist ein Gewinner, weil wir uns getraut haben, diesen großen Schritt zu wagen. Wir haben es gewagt ein neues, unvergessliches Kapitel in unserem Leben zu eröffnen, und darüber bin ich stolz. Das sind wir alle!

 

Eure Constance Dizendorf

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