IKG wird in das BNE Netzwerk Baden-Württemberg aufgenommen

Noch kurz vor den Weihnachtsferien konnte sich die Schulgemeinschaft des IKG über die Aufnahme in das Schulnetzwerk BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Landes Baden-Württemberg, welches 2019 vom Kultusministerium ins Leben gerufen wurde, freuen.

Dieses hat zum Ziel, die von der WHO (World Health Organisation) definierten 17 globalen Nachhaltigkeitsziele an den Schulen verstärkt ins Bewusstsein der Schulgemeinschaften zu rufen und eine aktive Umsetzung derselben zu fördern. So werden Schulen in das Netzwerk aufgenommen, die sich in besonderem Maße im Unterricht und in Form von Projekten, Wettbewerbsteilnahmen und -erfolgen auch praktisch für die Themen Gesundheit, Bildungschancen, saubere Energie, Arbeit, Innovation, Klimaschutz, Nachhaltigkeit sowie Frieden und Gerechtigkeit einsetzen und so gemeinsam Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Frau Armbruster, Leiterin des Netzwerkes am RP Freiburg zeigte sich von der aufwändigen Bewerbung begeistert: „Ihre Aktionen im Bereich BNE sind ja unglaublich! Ich freue mich sehr darüber, eine derart engagierte Schule wie die Ihre im BNE-Schulnetzwerk zu wissen.“ Das IKG ist das erste vollwertige Mitglied des BNE-Netzwerks im RP Freiburg. Aktuell umfasst das Netzwerk in ganz Baden-Württemberg 40 Schulen.

Vorangegangen war der Auszeichnung eine durch Frau Kaltenbach organisierte umfangreiche Zusammenstellung aller unterrichtlichen und außerunterrichtlichen BNE Aktivitäten der letzten zehn Jahre sowie eine Darstellung der fächerübergreifenden und fächerverbindenden Projekte. Weiterhin wurde die Motivation der Schulgemeinschaft in Form eines GLK-, SMV- und Schulkonferenz-Beschlusses abgefragt. Durch die Implementierung eines BNE-Schulteams, bestehend aus Katharina Kaltenbach (naturwissenschaftliche Begabtenförderung), Annette Tischhauser (Schule gegen Rassismus), Hagen Voß (SMV) und weiteren interessierten KollegInnen, können die für das Netzwerk wichtigen fächerübergreifenden Projekte noch besser koordiniert und geplant werden.

Die Schule kann nun außerdem bestehende Netzwerkstrukturen für neue Ideen und Partnerschaften nutzen, Fortbildungen zu Umsetzungsmöglichkeiten von BNE Projekten besuchen, eine kostenfreie Ausbildung von SuS als Nachhaltigkeitsmentoren erhalten und hat die Möglichkeit, Fördergelder für BNE Projekte zu beantragen.

 

Im Frühjahr wird das IKG vom ZSL Tübingen und dem RP Freiburg das Zertifikat für die BNE-Netzwerkmitgliedschaft verliehen, sodass mit der offiziellen Übergabe auch die Sichtbarkeit der Auszeichnung gewährleistet ist.

 

An dieser Stelle sei allen KollegInnen gedankt, die die Bewerbung aktiv mitgestaltet haben, insbesondere Sarah Beck, Steffen Böer, Alexander Reuter-Dohl, Sina Haderspeck, Alexandra Hezel, Annette Tischhauser, Christian Sarafian, Peter Schuldt, Teresa Steri und Barbara Sum.

 

 

Bericht: Katharina Kaltenbach

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