Wirtschaftsgipfel in Tuttlingen - eine WTO-Verhandlung am IKG

Am 18.01.2018 traf sich der Wirtschaftskurs der KS 2 mit seiner Lehrerin Frau Tischhauser und Frau Lorenz, die von der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg kam, um ein Planspiel zur Welthandelsorganisation durchzuführen. Von 7:30 Uhr bis 12:35 Uhr schlüpften die Schüler*innen in die Rolle von Delegierten der WTO. Die Welthandelsorganisation, oder WTO, ist eine internationale Organisation, die sich – wie der Name schon sagt – mit globalen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen befasst.
Begonnen hat das Planspiel mit einigen kleineren Aufwärmspielen, wie beispielsweise dem Schätzen des Anteils einzelner Länder am globalen Bruttoinlandsprodukt. Auch klärten sich die fünf Grundsätze der WTO, ehe das eigentliche Spiel begann.
Jedem der 14 Schüler*innen wurde ein Land zugewiesen, welches sie innerhalb der Verhandlungen repräsentieren sollten. Dabei waren sowohl Länder wie die USA oder China, aber auch kleinere Länder wie Saint Lucia vertreten. Verhandelt wurde über drei Streitpunkte: Die Zölle auf Bananen im Hinblick auf die EU-Bananenmarktverordnung, die Subventionen für Baumwolle und der Verbraucherschutz bei Genmanipulierten Organismen (GMOs).


Zu Beginn gab es die Möglichkeit für die Delegierten der Länder, sich untereinander auszutauschen und zu diskutieren, um dabei Verbündete für Anträge zu finden, die während dieser Zeit der Diskussion untereinander bei der Kommission, bestehend aus Frau Tischhauser und Frau Lorenz, abgegeben werden mussten. Im darauffolgenden Plenum wurden diese Anträge dann diskutiert; sofern sie von der Kommission als gültig erklärt wurden. Jedes Land hatte das Recht auf Redezeit. Bei der Abstimmung über die jeweiligen Anträge war die einheitliche Entscheidung der Länder maßgeblich. Sobald auch nur ein Land gegen den diskutierten Antrag war, konnte dieser von der Kommission der WTO nicht angenommen werden. Am Ende des ersten Plenums wiederholte sich der gesamte Prozess ein zweites Mal.


Nach beiden Plenumsrunden war es den Schüler*innen nur möglich, genau einen Antrag anzunehmen. Die restlichen erhielten bei der Abstimmung keine einheitliche Entscheidung.
Dieses Planspiel zeigte den Schüler*innen eindringlich, wie kompliziert und zeitaufwendig solche Verhandlungen sein können. Vor allem vor dem Hintergrund, dass in einer echten WTO-Verhandlung noch mehr Länder vertreten sind, die sich einig werden müssen.
Die Schüler*innen des Wirtschaftskurses bedanken sich bei Frau Lorenz und der Landeszentrale für politische Bildung für dieses lehrreiche und interessant gestaltete Planspiel.

Michele Biendara

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